Skaterschutz an Bänken

Skaterschutz von Runge
Skaterschutz an Bänken

Skaterschutz an Bänken

Skateboard-Fahrer nutzen im Stadtgebiet gern Handläufe und Geländer, um an ihnen entlang zu schlittern. Während ein Edelstahlhandlauf dabei vielleicht noch keinen großen Schaden nimmt und "nur" die Selbstgefährdung des Boarders bleibt, ist dies bei Bänken sehr unerwünscht, da entweder Farbe oder auch Material von den äußeren Holzleisten abgeschliffen werden kann. Um sich vor diesem Missbrauch der Bänke als Skater-Kante zu schützen können verschiedene Methoden gewählt werden. Bei einer Parkbank mit herausgestellten Füßen wie bei unserer Parkbank Calma endet beispielsweise das Entlangschlittern am Fuß. Bänke mit Lamellen statt Längsleisten können ebenso das Entlanggleiten erschweren. Außerdem lassen sich auf der vorderkante herausstehende Störelemente aufschrauben, die die Gleitfläche derart verkürzen, dass der Skateboarder es gar nicht mehr versucht. Wenn es die übrigen Gestaltungsbedingungen zulassen, ist auch über den Bodenbelag ein Skateschutz realisierbar. Wenn ein gezielt unebenes und grobes Natursteinpflaster im Umfeld der Bänke verlegt ist, kann sich der Skateboarder erst gar nicht der Kante der Sitzfläche ausreichend nähern und hält Abstand.

Ausgleichsangebot

Schließlich ist immer zu beachten, dass ein Vermeiden und Verdrängen der Skater auch ein Ventil braucht. Wenn das Stadtmobiliar die Nutzung als Gleitkante unterbindet, ist den Fans des Boardens andernorts ein Angebot zu machen. Sei es als Skaterpark oder Skaterhalle. Aber auch eine ggf. industrielle Brachfläche, die in einem Beteiligungsverfahren zu einer "natürlichen" Nutzung dem Skateboarden geöffnet wird.