Hitzeinseln in Städten
Beschreibung
Hier gehts zu unserem BingaCoolTown PflanzX
Hitzeinseln in unseren Städten
PflanzX – Großes Grün für spürbare Stadtkühlung
PflanzX bringt große schattenspendende und kühlende Pflanzen mit bis zu 1.500L Erdvolumen auch an solche Plätze, wo Leitungen, Tiefgaragen oder Verkehrsflächen eine Tiefbepflanzung erschweren. Oder wo Stadtmobiliar mobil bleiben soll, um auf multicodierten Flächen für temporäre Nutzungen den Platz frei zu machen. Der Schatten größerer Gewächse vermeidet das Aufheizen versiegelter Flächen und reduziert so auch die Strahlungswärme. Die Pflanze selbst bringt je nach Größe und Gewächs ein erhebliches Verdunstungspotenzial und damit eine adiabate Abkühlung der Umgebungsluft. So werden hitzegeplagte Plätze mit wenig Aufwand zu grünen Ruhepolen.
Hitzeinseln mit Sprühnebel aktiv herunterkühlen – Neuer Markt, Wien
Beim Umbau des Neuen Markt in Wien wurde der Platz komplett umgestaltet: Fläche entsiegelt, ruhender Verkehr in die Tiefe verlegt, stattdessen großzügige Pflanzungen und Sitzgelegenheiten geschaffen. Unser Beitrag: maßgefertigte Binga-Rundbänke, die sich präzise an die neu entstandenen Hochbeete anschmiegen – filigran im Detail, langlebig im Aufbau, einladend im Alltag. Da der Neue Markt aufgrund der vielen Anforderungan an frei zu haltende Feuerwehr- und Rettungsgassen und des Umstands, dass die Fläche der Deckel einer darunter liegenden Tiefgarage ist, bleibt trotz der gewonnenen und mit großen Gewächsen bepflanzten Hochbeete ein hoher Versieglungsgrad.
Um für weitere Abkühlung zu sorgen, hat unser exklusiver Technologiepartner Raintime dort zusätzlich Hochdrucknebelanlagen integriert. Aus Edelstahlstelen in den Hochbeeten werden durch hochfeine Düsen Millionen von winzigen Wassertropfen versprüht. An heißen Tagen genießen Passanten nicht nur die feuchte Frische, die sich auf die Haut legt, ohne wirklich naß zu machen. Der eigentliche Effekt ist nicht die Feuchte auf der Haut, sondern die Kühlung der Umgebungsluft. Wenn Wasser vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand wechselt, ist dieser aufgrund der sehr aktiv beweglichen Wassermoleküle energiereicher. Die dazu nötige Energie ziehen sich die Wassertropfen beim Wechsel ins Gasförmige aus der Wärmeenergie der Umgebungsluft und kühlen diese so ab. Unter idealen Bedingungen lassen sich so Temperaturreduktionen von bis zu 10°C erreichen. In jedem Fall ergeben sich deutlich spürbare Abkühlungen.
BingaCoolTown PflanzX – Stadtkühlung neu gedacht
BingaCoolTown PflanzX schlägt ein neues Kapitel der Stadtkühlung auf: Aufenthaltsorte selbst an den heißesten Tagen einladend gestalten und Aufenthaltsqualität bieten – unabhängig von Alter, Gewohnheit und Mobilität. Wir haben dazu das Prinzip der Nebelkühlung und Nebelduschen in unser Stadtmobiliar integriert.
Mit unserem Partner Raintime bieten wir nicht nur Nebelstelen in unterschiedlicher Gestaltung wie für den Neuen Markt Wien an, sondern ermöglichen durch die Kombination mobiler Pflanzlösungen und der Nebeltechnik auch flexible Kühlungslösungen. So lassen sich mit BingaCoolTown PflanzX Lösungen große Pflanzen auch auf versiegelte Flächen bringen und bei Bedarf wieder temporär für Veranstaltungen entfernen. Die Hochdrucknebeltechnik ist dabei in einem angeschlossenen Technikbehälter vor Ort direkt an den Pflanzbehälter gekoppelt und dient zugleich als Holzpodest. Der PflanzX erhält in seiner CoolTown Ausführung einen Holzring mit integrierten Sprühnebeldüsen, die sowohl rund um den Behälter den Luftraum kühlen als auch auf die Bepflanzung gerichtet sind und so dieser helfen, an sonst überhitzten Orten sich klimatisch wohl zu fühlen. Über eine zusätzliche Stele wird sowohl in der Höhe über mehrere Düsen Nebel erzeugt als auch über eine bodennahe Düse für Hunde. Der Technikbehälter liefert dazu direkt die Fein- und UV-Filterung sowie die Hochdrucktechnik und Steuerung mit. Auch lässt sich von hier eine automatische Bewässerung einstellen, um die Bepflanzung zu versorgen. Bauseits ist u.a. für Strom und Trinkwasser zu sorgen.
BingaCoolTown PflanzX verbindet unseren bewährten PflanzX so mit einem integrierten Nebelkühl-System, das eigens für den urbanen Raum entwickelt wurde: Ein großer Pflanzkübel mit 1.500 Litern Erdvolumen sorgt für natürlichen Schatten und verbessert das Mikroklima durch Verdunstung über das Blattwerk. Direkt daneben steht ein kleinerer Pflanzbehälter, der als Sitzpodest umgestaltet wurde. Zwischen beiden erhebt sich die über 2 Meter hohe Nebelstele. Die gesamte Kühl- und Steuerungstechnik ist dezent im Sitzpodest verborgen und mit einer Holzauflage abgedeckt. Drei der vier umlaufenden Holzleisten am großen Pflanzgefäß sind mit ultrafeinen Hochdrucknebeldüsen ausgestattet, die den Raum mit einem feinen Wassernebel umhüllen – spürbar, aber nicht nass. Die vierte Leiste bleibt bewusst frei, damit keine Nebelwolke direkt auf Sitzende trifft und das Verweilen trotz Kühlung angenehm bleibt. Die Wirkung ist beeindruckend: BingaCoolTown PflanzX schafft eine gefühlte Abkühlung von bis zu 10 °C.
Herzstück des Systems ist eine durch einen Frequenzumrichter hoch energieeffiziente Hochdruckpumpe, die 70 bar Betriebsdruck erzeugt – leise im Betrieb. Der Wasserdurchfluss bleibt dabei sparsam: Das komplette System mit 18 Düsen verbraucht lediglich 1,26 L/min.
Für den hygienischen Betrieb sorgt ein Filterset, das feine Partikel zuverlässig zurückhält, bevor das Wasser in die Druckleitung gelangt. Zusätzlich ermöglicht eine integrierte UV-Lampe die Keim- und Bakterienbefreiung – ganz ohne chemische Zusätze. Anschlüsse, Hochdruckleitung und Düsen sind robust, langlebig und auf höchste Belastung im Dauerbetrieb ausgelegt. Je nach Wasserhärte sind sie im Ultraschallbad bei Verkalkung einfach zu reinigen. Vor dem ersten Frost ist die Technik einzuwintern.
BingaCoolTown PflanzX verbindet damit effektive Abkühlung, intelligentes Design und Wasserhygiene – für spürbar frischere Stadträume.
In der ausgereiften Nebeltechnik und der smarten Steuerung über App oder Zeitschaltung stecken über 20 Jahre Erfahrung unseres Technologiepartners Raintime. Raintime realisierte mit dieser Technik bereits die Kühlung mehrerer Expos (Weltausstellungen) und projektiert Großanlagen von Wien bis Singapur.
Boom: Sprühnebelsysteme auf dem Vormarsch
Wie die WirtschaftsWoche (21.07.2025) berichtet, erleben Sprühnebelsysteme aufgrund der zunehmenden Hitzewellen in Städten einen regelrechten Boom. Insbesondere Kommunen, Gastronomen und Hausbesitzer rüsten verstärkt gegen die Extremhitze auf und nutzen Sprühnebel, um glühende Plätze, Terrassen und stark frequentierte Aufenthaltsbereiche binnen Sekunden spürbar abzukühlen.
Die dabei verbrauchte Wassermenge ist vergleichsweise gering – Systeme kommen oft mit nur wenigen Litern Wasser pro Minute aus, was eine nachhaltige Nutzung ermöglicht. Gleichzeitig arbeiten Sprühnebelsysteme ohne energieintensive Klimageräte und schonen so Ressourcen und damit wieder das Klima.
Moderne Anlagen wie BingaCoolTown PflanzX überzeugen nicht nur durch effiziente Kühlung, sondern auch durch einfache Integration in bestehende Stadtmöblierung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Wasserhygiene: Während einfache Systeme mit dem bloßen Leitungsdruck und ohne Hygienetechnik arbeiten, ermöglicht BingaCoolTown PflanzX mit mehrstufiger Filterung und UV-Desinfektion Hygiene und Sicherheit.
Der Boom von Sprühnebelsystemen verdeutlicht, wie dringend innovative, nachhaltige Kühltechnologien in unserer immer häufiger durch Extremwetter überhitzten Stadtlandschaft gebraucht werden.
Quelle: „Sprühnebelsysteme werden zum Hype im heißen Sommer“, WirtschaftsWoche, 21.07.2025.
Referenzprojekte: Wien und Konstanz, beide eine Reise wert
Was für schöne Reiseziele: Wenn Du die Nebeltechnik selber erleben und spüren möchtest. Auf nach Wien zum Neuen Markt, um dort die Wirkung der fest installierten Stelen zu erleben. Oder auf nach Konstanz an den Bodensee. Dort ist die erste BingaCoolTown PflanzX Lösung im öffentlichen Raum im Einsatz und Teil des Pilotprojekts zur aktiven Stadtkühlung der Stadt Konstanz in Zusammenarbeit mit Gehl People, Copenhagen. Wir werden BingaCoolTown PflanzX um weitere Stadtmöblierungselemente und Kühlungslösungen ergänzen. Bleibt also gespannt was da noch alles kommt oder meldet euch bei uns mit euren Wünschen und Ideen.

Beat the Heat – Gemeinsam gegen überhitzte Städte
"Der urbane Wärmeinseleffekt bezeichnet das Phänomen, dass in städtischen Gebieten aufgrund menschlicher Aktivitäten wie Gebäuden, Straßen und Verkehrsmitteln, die Wärme absorbieren und einschließen, höhere Temperaturen herrschen als in den umliegenden ländlichen Gebieten. 60.000 – das ist laut WHO die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in Europa allein im Jahr 2022. Der urbane Wärmeinseleffekt führt dazu, dass die Temperaturen in den Ballungsräumen auf extreme Werte ansteigen. Diese Hitze wirkt sich nicht nur negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Stadtbewohner aus, sondern hat auch Auswirkungen auf den Energieverbrauch sowie die Luft- und Wasserqualität. Dies ist eine der größten Herausforderungen, vor denen Städte auf der ganzen Welt heute stehen. Wenn nicht sogar die größte. Doch der urbane Wärmeinseleffekt ist keineswegs unaufhaltsam. Aus diesem Grund haben sich die beiden Stadtplanungsmagazine G+L und toposmagazine zur Beat the Heat Initiative zusammengeschlossen."
Die Initiative Beat the Heat der Fachzeitschriften Garten + Landschaft und Topos von Georg Media sammelt Beispiele, Strategien und Lösungen für hitzeresiliente Städte weltweit. Von der Dachbegrünung bis zur Entsiegelung, von der Wasserfläche bis zum Nebelkühlkonzept – alle Bausteine zählen, wenn es darum geht, Städte zukunftsfest zu gestalten.
Auch Runge ist Teil dieser Bewegung. Mit Lösungen wie PflanzX, BingaCoolTown PflanzX oder gestalterisch anspruchsvollen Sitzmöglichkeiten im Schatten großer Bäume zeigen wir, wie Aufenthaltsqualität selbst bei steigenden Temperaturen dauerhaft geboten werden kann.
Unser Stadtmobiliar und besonders unsere BingaCoolTown Lösungen sind sichtbare Beiträge zur städtischen Klimaanpassung und laden ein, urbane Räume gemeinsam kühler und lebenswerter zu gestalten. Städte brauchen Orte zum Verschnaufen; gemeinsam gestalten wir sie.


